Pontifikalamt zum Fest Erscheinung des Herrn

Anbetung der Heiligen Drei Könige: Detail des Doppelepitaphes der Domherren Balthasar und Melchior von Büren im St.-Paulus-Dom zu Münster Ende 16. Jahrhundert, unsigniert, Künstler unbekannt.

Anbetung der Heiligen Drei Könige: Detail des Doppelepitaphes der Domherren Balthasar und Melchior von Büren im St.-Paulus-Dom zu Münster Ende 16. Jahrhundert, unsigniert, Künstler unbekannt. | Foto: Stephan Kube, Greven

Das Pontifikalamt am Dreikönigstag, 6. Januar, 18:30 Uhr wird von den Männerstimmen der Capella Ludgeriana sowie zwei Solo-Knabenstimmen umrahmt. Der musikalische Bogen spannt sich vom Gregorianischen Introitus „Ecce advenit dominator Dominus“ bis hin zum Orgelwerk „Épiphanie“ von Gaston Litaize.

Zwei Knabenstimmen werden im Duett „Puer natus est in Bethlehem“ von Josef Rheinberger die Anbetung der drei Weisen an der Krippe besingen. Stellvertretend für die Könige machen sich die Männerstimmen der Capella Ludgeriana auf die Sternsuche: Das Männerstimmen-Terzett „Wo ist der neugeborne König der Juden?“ stammt aus Felix Mendelssohns unvollendeten Oratorium „Die Geburt Christi“. Rheinbergers Messe in B, op. 172 für 4stg. Männerchor zählt zu den Perlen ihrer Gattung. Mit Auszügen aus diesem klangschönen Ordinarium möchten die Sänger ihre musikalische Gabe zur Krippe bringen.

Text: Dommusik